20.04.2015

Mündliche Mietaufhebungsverträge sind nur ausnahmsweise zulässig.

Mietaufhebungsverträge bedürfen grundsätzlich der Schriftform. Mündlich kann ein Mietaufhebungsvertrag ausnahmsweise dann in Betracht kommen, wenn sicher festgestellt werden kann, dass alle klärungsbedürftigen Fragen, wie etwa Kautionsrückzahlung, Renovierungsbedürftigkeit usw., im Zusammenhang mit dem Auszug des Mieters eindeutig und rechtsverbindlich erörtert und beschlossen worden sind.

LG Hanau, Urteil vom 06.06.2014, 2 S 40/14

 
rath-dsdf 2020-07-10 wid-95 drtm-bns 2020-07-10